Erkältung oder Grippe – was ist der Unterschied?

Erkältung oder Grippe – was ist der Unterschied?

Herbst und Winter ist Grippezeit. Doch viele, die behaupten, dass die Grippe sie erwischt habe, leiden nur an einer verhältnismäßig harmlosen Erkältung. Wir erklären den Unterschied zwischen einfacher Erkältung und ernster Grippe und geben Ihnen Tipps, was Sie bei einer Influenzainfektion beachten sollten.

5 Indikatoren für eine Grippeinfektion

Vor einem sogenannten „grippalen Infekt“ hilft die Grippeimpfung nicht. Anders als bei der Influenza-Grippe kommen hier Hunderte verschiedener Erreger infrage. Da die Symptome mit starker Abgeschlagenheit, Erkältungsbeschwerden und Unwohlsein einhergehen, sind grippaler Infekt und Grippe oft schwer zu unterscheiden.

Anhand der folgenden Anzeichen finden Sie heraus, ob Sie eine Grippe erwischt hat, bei der Sie ins Bett und ggf. zum Arzt gehören, oder eine vergleichsweise unkompliziertere Erkältung.

1. Fieber

Bei einem grippalen Infekt haben Sie in der Regel kein Fieber, sondern maximal leicht erhöhte Temperatur. Bei der klassischen Grippe hingegen kann das Thermometer auf weit über 38 °C klettern. Steigt es zu hoch, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

2. Gliederschmerzen

Glieder­ und Kopf­ schmerzen und ein oft extremes Gefühl der Abgeschla­genheit sowie das Bedürfnis nach Schlaf sind typisch für Grippe. Bei der Erkältung können Sie sich zwar auch wie ein Häuflein Elend fühlen, sind in aller Regel aber nicht nahezu komplett ans Bett gefesselt.

3. Plötzlichkeit

Die Grippe kommt in der Regel schlagartig – innerhalb kürzester Zeit fühlen Sie sich, als hätte Sie eine Dampfwalze überrollt. Der grippale Infekt hingegen kündigt sich mit zunächst leichten Symptomen in Hals und/oder Nase an, ehe der Höhepunkt erreicht ist.

4. Dauer

Eine Grippe schaltet Betroffene im Normalfall mindestens eine Woche nahezu komplett aus. Je nach Schwere kann sie sich auch zwei bis drei Wochen hinziehen. Die Erkältung dagegen ist für gewöhnlich bei entsprechender Schonung innerhalb einer Woche ausge­standen.

Grippeimpfung: für bestimmte Personengruppen empfohlen

Für bestimmte Risikogruppen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine jährliche Grippeimpfung, z. B. für Personen ab 60 Jahren oder Schwangere. Als exklusive Leistung erstattet Ihnen die BKK Freudenberg alle ärztlich empfohlenen Schutzimpfungen.

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Was ist zu tun, wenn Sie ein Grippevirus erwischt hat?

Wir geben Ihnen drei Tipps, die Sie unbedingt beachten sollten:

Ganz wichtig: Viel trinken

Vor allem bei hohem Fieber ist es wichtig, den Flüssigkeitshaushalt zu stärken. Ideal sind Wasser und Kamille- oder Pfefferminztee. Salbeitee hilft gegen Halsschmerzen und Husten. Eine Hühnersuppe ist ebenfalls ein geeigneter Kraft- und Flüssigkeitsspender.

Schonen ist Pflicht

Während der akuten Krankheitsphase braucht Ihr Körper Schonung, um sich möglichst rasch zu erholen, das heißt für Sie: schlafen und Bettruhe. Fangen Sie nicht zu früh wieder mit dem Arbeiten oder Sporttreiben an, denn es kann sehr gefährlich sein, eine Grippe zu verschleppen.

Schützen Sie Ihr Umfeld

Um Partner, Besucher oder Familie nicht anzustecken, sollten Sie Körperkontakt möglichst vermeiden. Außerdem sollten Sie Ihre Hände regelmäßig waschen oder desinfizieren – auch um sich selbst vor einer Infektion zu schützen, z. B. wenn Sie an öffentlichen Orten unterwegs waren.

Wichtig: Antibiotika helfen nicht

Antibiotika helfen bei Grippe nicht. Nur im Fall einer bakteriellen Infektion, die sich sozusagen im Kielsog des Influenza­-Virus festsetzt, macht eine Einnahme Sinn – andernfalls schaden Sie nur Ihrem ohnehin geschwächten Immunsystem und unter anderem der Magenflora.

Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Impfungen

Carolin Fitzer

Tel.: 06201 80-4760

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Mareike Kicinja

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Nadine Scheuermann

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